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SGH-/SGHR-Kongress 2018

10 Jahre gemeinsame Kongresse: SGH & SGHR!

 

Wie küsst man Dornröschen wach?

Die SGHR war vor 10 Jahren nicht etwa am Schlafen, und die SGH hat sich auch nicht als Prinz angeschlichen, um zu wecken – trotzdem hat die Ansage, künftig jedes Jahr gemeinsame Kongresse durchzuführen, uns in eine neue Ära katapultiert.

Mussten wir früher in der SGHR jedes Fränkli drehen, war die Organisation auf wenigen handtherapeutischen Schultern eine «Soubüez», die monatelang zu nächtlichem Aufschrecken (haben wir genügend Referate?) führte, so können wir uns heute vermehrt auf Fachliches und Netzwerke konzentrieren – dank professioneller Strukturen und unterstützenden Sponsoren.

Was hat sich sonst wesentlich verändert?

Die Präsentationen haben an wissenschaftlichem Anspruch zugelegt. Es wird nach den Vorträgen diskutiert, gefragt, verworfen und bejaht – wir pflegen eine Kultur des Diskurses.

Nicht nur glanzvolle Leistungen werden präsentiert, sondern auch, was nicht gelungen ist: Der Mut, zu lernen, steht im Vordergrund.

Und: Am Gesellschaftsabend mischen sich HandtherapeutInnen mit HandchirurgInnen. Nicht mehr auszudenken, dass frau (oder mann) früher nur dann teilnehmen durfte, wenn sie/er als Vorstandsmitglied oder Kongressorganisatorin von der SGH eingeladen wurde...

Danke, liebe SGH, danke, liebe SGHR, für alles Gemeinsame. Wir erleben im Alltag und an den Kongressen viele Gespräche und Gedanken auf Augenhöhe.

Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit im wahrsten Sinne «Hand in Hand» gedeiht und: Auf viele weitere gemeinsame Kongresse!

Esther Bohli, Biel