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SGH-/SGHR-Kongress 2018

Wissenschaftliches Programm SGHR


Halle 9.1.2
08:45 – 09:15

Gemeinsame Eröffnung

Chairpersons: Mario Bonaccio, Frauenfeld/Marianne von Haller, Zürich
 
Trends und Entwicklungen in der Weinwirtschaft
Philipp Schwander, St. Gallen
Halle 9.0 C+D
09:30 – 10:30

Lecture I

Chairpersons: Kartin Hartmann, Hochdorf/Ingrid Cianci, Affoltern am Albis
L1
Mehr als Hände erfassen: Behandlung von Patienten mit Repetitive strain injuries RSI
Ursula Gloor-Disler, Horgen/Johannes Mathis, Romanshorn
Details

Mehr als Hände erfassen: Behandlung von Patienten mit Repetitive strain injuries RSI

Einleitung:
Patientenbeispiel: Bürofachfrau, 55 jährig, re-dominant, leidet seit 2 Jahren zunehmend an starken Schmerzen im Bereiche des Handgelenkes dorsal, diffusen Beschwerden im Nacken, rechter Schulter und Ellbogen (moderat), alles belastungsabhängig. Ihr rechter Arm ermüdet schneller als früher. Die Beweglichkeit der Schultern ist leicht eingeschränkt, re>li. Früher haben sich diese Beschwerden in arbeitsfreien Zeiten aufgelöst, jetzt nicht mehr. Die Patientin hat Angst, die Stelle zu verlieren, wenn sie sich krank schreiben lassen muss.
Diagnose des Hausarztes: RSI-Syndrom

Ziel:
1. Exakte Diagnostizierung der beschwerdeverursachenden Strukturen
2. Beschwerden (Schmerzen, Funktionsstörungen, Dysästhesien, verminderte Leistungsfähigkeit) beseitigen
3. Patient in die Selbständigkeit führen um Rezidive zu vermeiden

Methode/Massnahmen
zu 1.: Exakte Anamnese/Clinical Reasoning nach den Richtlinien der Myofaszialen Triggerpunkttherapie IMTT
zu 2.: Behandlung mit den Techniken der Myofaszialen Triggerpunkttherapie und ev. Dry Needling IMTT
zu 3.: Instruktion von Massnahmen zur Schmerzlinderung, Optimierung der Beweglichkeit, Erlernen von physiologischer Beanspruchung des Körpers im Alltag (insbes. in ursprünglich beschwerdeverursachenden Haltungen und (repetitiven) Bewegungen, Belastbarkeitssteigerung (funktionelles Training, Qi Gong, andere Techniken), Erlernen von Selbstbehandlungsgriffen, ev. mit Hilfsmitteln (myofasz. TrPt.-Therapie)

Schlussfolgerung:
Die Patientin übernimmt durch das Wissen, das sie sich aneignen konnte, sukzessive die Verantwortung für ihre Beschwerden und ist ihnen nicht mehr  ausgeliefert.

Literaturverzeichnis:
- Beat Dejung: Triggerpunkt-Therapie: Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen im Bewegungsapparat mit manueller Triggerpunkt-Therapie
und Dry Needling; 3. Auflage (2009), Verlag Hans Huber
- Roland Gautschi: Manuelle Triggerpunkt-Therapie: Myofasziale Schmerzen und Funktionsstörungen erkennen, verstehen und behandeln
3. Auflage (2010), Verlag Thieme
- Emil Pascarelli, M.D.: Dr. Pascarelli's Complete Guide to Repetitive Strain Injury 2004, Verlag John Wiley & Sons, Inc.
- Christoph Wagner: Hand und Instrument: Musikphysiologische Grundlagen Praktische Konsequenzen; 2005, Verlag Breitkopf & Härtel
- Renate Klöppel: Das Gesundheitsbuch für Musiker: Anatomie, berufsspezifische Erkrankungen, Prävention und Therapie; 2. Auflage (2003), Verlag Gustav Bosse
 

 
Raum Rosso
09:30 – 10:30

Freie Mitteilungen I

Chairpersons: Fay Zischeck, Zürich/Roger Frischknecht, St. Gallen
Kongress Basel
Marianne von Haller, Zürich
 
FM60
Looking at Outcomes – vom Bleistift zu Big Data
C. Meier Zürcher1, V. Beckmann-Fries1 (1Zürich)
Details
 
FM61
Alles aufgrund eines Unfalls? Darstellung einer Handverletzung anhand eines Fallbeispiels
U. Schwarzer1, I. Stierli1, V. Meier1 (1Bellikon)
Details
 
FM62
How-I-do-it-Video: Herstellung einer Anti-Ulnar-Deviations-Schiene
M. Schumacher1, R. Sennrich1 (1)
Details
 
Pausenraum
10:30 – 11:00

Kaffeepause

Halle 9.1.2
11:00 – 12:30

Joint Lecture SGH – SGHR

Outcome measurement: how can we refine our evaluation of functions?

Chairpersons: Esther Vögelin, Bern/Sarah Ewald, Zürich
L01
Introduction of the subject
Esther Vögelin, Bern
 
L02
Thinking big: The implementation of a national registry with defined assessment tools in Sweden. Benefits and pitfalls
Marianne Arner, Stockholm SE
 
L03
The role of patient rated outcome measures in the assessment process
Joy McDermid, London CA
 
L04
The multiple aspects of defining and assessing function and having robust tools to do so.
Lucelle van de ven-Stevens, Nijmegen NL
 
L05
Hand injury and dexterous manipulation
Jean-Louis Thonnard, Woluwe-Saint-Lambert BE
 
L06
COMET and the steps involved in creating a core set.
Miriam Marks, Zürich
 
L07
Importance of evaluating aesthestics
Daniel Weber, Zürich
 
L07a
WRIST CASE
Andreas Schweizer, Zürich

DISCUSSION (SURGEONS, THERAPISTS AND PATIENTS):
How do these tools capture the patient’s situation, what is the value of using a tool, how do we practice as professionals?

Moderators: Ronit Wollstein, New York US/Sarah Ewald, Zürich/Esther Vögelin, Bern
 
12:15 – 13:45

Stehlunch – Begegnung in der Ausstellung

Raum Rosso
13:15 – 14:45

Workshop 1a

Chairperson: Kartin Hartmann, Hochdorf
WS01a
Mehr als Hände erfassen: Behandlung von Patienten mit Repetitive strain injuries RSI
Ursula Gloor-Disler, Horgen/Johannes Mathis, Romanshorn
Mit freundlicher Unterstützung von der HESS Medizintechnik AG, Bilten
Details

Mehr als Hände erfassen: Behandlung von Patienten mit Repetitive strain injuries RSI

Einleitung:
Patientenbeispiel: Bürofachfrau, 55 jährig, re-dominant, leidet seit 2 Jahren zunehmend an starken Schmerzen im Bereiche des Handgelenkes dorsal, diffusen Beschwerden im Nacken, rechter Schulter und Ellbogen (moderat), alles belastungsabhängig. Ihr rechter Arm ermüdet schneller als früher. Die Beweglichkeit der Schultern ist leicht eingeschränkt, re>li. Früher haben sich diese Beschwerden in arbeitsfreien Zeiten aufgelöst, jetzt nicht mehr. Die Patientin hat Angst, die Stelle zu verlieren, wenn sie sich krank schreiben lassen muss.
Diagnose des Hausarztes: RSI-Syndrom

Ziel:
1. Exakte Diagnostizierung der beschwerdeverursachenden Strukturen
2. Beschwerden (Schmerzen, Funktionsstörungen, Dysästhesien, verminderte Leistungsfähigkeit) beseitigen
3. Patient in die Selbständigkeit führen um Rezidive zu vermeiden

Methode/Massnahmen
zu 1.: Exakte Anamnese/Clinical Reasoning nach den Richtlinien der Myofaszialen Triggerpunkttherapie IMTT
zu 2.: Behandlung mit den Techniken der Myofaszialen Triggerpunkttherapie und ev. Dry Needling IMTT
zu 3.: Instruktion von Massnahmen zur Schmerzlinderung, Optimierung der Beweglichkeit, Erlernen von physiologischer Beanspruchung des Körpers im Alltag (insbes. in ursprünglich beschwerdeverursachenden Haltungen und (repetitiven) Bewegungen, Belastbarkeitssteigerung (funktionelles Training, Qi Gong, andere Techniken), Erlernen von Selbstbehandlungsgriffen, ev. mit Hilfsmitteln (myofasz. TrPt.-Therapie)

Schlussfolgerung:
Die Patientin übernimmt durch das Wissen, das sie sich aneignen konnte, sukzessive die Verantwortung für ihre Beschwerden und ist ihnen nicht mehr  ausgeliefert.

Literaturverzeichnis:
- Beat Dejung: Triggerpunkt-Therapie: Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen im Bewegungsapparat mit manueller Triggerpunkt-Therapie
und Dry Needling; 3. Auflage (2009), Verlag Hans Huber
- Roland Gautschi: Manuelle Triggerpunkt-Therapie: Myofasziale Schmerzen und Funktionsstörungen erkennen, verstehen und behandeln
3. Auflage (2010), Verlag Thieme
- Emil Pascarelli, M.D.: Dr. Pascarelli's Complete Guide to Repetitive Strain Injury 2004, Verlag John Wiley & Sons, Inc.
- Christoph Wagner: Hand und Instrument: Musikphysiologische Grundlagen Praktische Konsequenzen; 2005, Verlag Breitkopf & Härtel
- Renate Klöppel: Das Gesundheitsbuch für Musiker: Anatomie, berufsspezifische Erkrankungen, Prävention und Therapie; 2. Auflage (2003), Verlag Gustav Bosse
 

 
Halle 9.0 C+D
13:45 – 15:00

Lecture II

Chairpersons: Melanie Neumair, Zürich/Anita Gisi, Zürich
L10
Assessments in der Handtherapie: wie wählen wir gute für die Praxis und/oder die Forschung aus?
Brigitte Gantschnig, Winterthur
Details

Assessments in der Handtherapie: wie wählen wir gute für die Praxis und/oder die Forschung aus?

Der zentrale Fokus der Handtherapie liegt darin, Klientinnen und Klienten zu befähigen, dass sie ihre verletzte oder erkrankte Hand im Alltag wieder einsetzen können. In den ersten Behandlungs-einheiten eruieren und beschreiben Handtherapeutinnen und -therapeuten den Status der Beeinträchtigung auf den Ebenen der Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivität und Partizipation und formulieren darauf aufbauend Ziele. Im nachfolgenden Behandlungsprozess überprüfen sie die Fortschritte und evaluieren ob und mit welchen Behandlungen die definierten Ziele erreicht wurden. Dafür stehen vielfältige Assessments zur Verfügung. Assessments dienen dazu, einen über-zeugenden Nachweis über den Status von Klientinnen und Klienten bereitzustellen, wirksame Behandlungen zu planen, zu dokumentieren und sie in die Entscheidung zu involvieren, welche Behandlungen die besten und wirksamsten für sie sind. Auch sind Handtherapeutinnen und –therapeuten in der Schweiz gesetzlich dazu verpflichtet die Wirksamkeit der Behandlung bei Klientinnen und Klienten regelmässig zu überprüfen. Doch was sind gute Assessments, um überzeugende Nachweise über Einschränkungen und Ressourcen von Klientinnen und Klienten zu bringen und die Wirksamkeit von Behandlungen zu evaluieren? Verschiedene Kriterien dienen als Basis, um passende Assessments für die Praxis und/oder die Forschung in der Handtherapie auszuwählen. Diese werden im Vortrag aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Angaben zur Person: Prof. Dr. phil. Brigitte E. Gantschnig ist Leiterin der Forschungsstelle Ergotherapie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Inselspital (Universitätsspital) und an der Universität Bern. Die Schwerpunkte ihrer Forschung sind die Validierung von Assessments und die Evaluation der Wirksamkeit von ergotherapeutischen und interprofessionellen Behandlungen. Für letzteres wurde sie im November 2017, gemeinsam mit einem interprofessionellen Team, mit dem SAMW Award
für Interprofessionalität in der Forschung ausgezeichnet.

 
Raum Rosso
15:00 – 16:30

Workshop 1b

Chairperson: Kartin Hartmann, Hochdorf
WS01b
Mehr als Hände erfassen: Behandlung von Patienten mit Repetitive strain injuries RSI
Ursula Gloor-Disler, Horgen/Johannes Mathis, Romanshorn
Mit freundlicher Unterstützung von der HESS Medizintechnik AG, Bilten
Details

Mehr als Hände erfassen: Behandlung von Patienten mit Repetitive strain injuries RSI

Einleitung:
Patientenbeispiel: Bürofachfrau, 55 jährig, re-dominant, leidet seit 2 Jahren zunehmend an starken Schmerzen im Bereiche des Handgelenkes dorsal, diffusen Beschwerden im Nacken, rechter Schulter und Ellbogen (moderat), alles belastungsabhängig. Ihr rechter Arm ermüdet schneller als früher. Die Beweglichkeit der Schultern ist leicht eingeschränkt, re>li. Früher haben sich diese Beschwerden in arbeitsfreien Zeiten aufgelöst, jetzt nicht mehr. Die Patientin hat Angst, die Stelle zu verlieren, wenn sie sich krank schreiben lassen muss.
Diagnose des Hausarztes: RSI-Syndrom

Ziel:
1. Exakte Diagnostizierung der beschwerdeverursachenden Strukturen
2. Beschwerden (Schmerzen, Funktionsstörungen, Dysästhesien, verminderte Leistungsfähigkeit) beseitigen
3. Patient in die Selbständigkeit führen um Rezidive zu vermeiden

Methode/Massnahmen
zu 1.: Exakte Anamnese/Clinical Reasoning nach den Richtlinien der Myofaszialen Triggerpunkttherapie IMTT
zu 2.: Behandlung mit den Techniken der Myofaszialen Triggerpunkttherapie und ev. Dry Needling IMTT
zu 3.: Instruktion von Massnahmen zur Schmerzlinderung, Optimierung der Beweglichkeit, Erlernen von physiologischer Beanspruchung des Körpers im Alltag (insbes. in ursprünglich beschwerdeverursachenden Haltungen und (repetitiven) Bewegungen, Belastbarkeitssteigerung (funktionelles Training, Qi Gong, andere Techniken), Erlernen von Selbstbehandlungsgriffen, ev. mit Hilfsmitteln (myofasz. TrPt.-Therapie)

Schlussfolgerung:
Die Patientin übernimmt durch das Wissen, das sie sich aneignen konnte, sukzessive die Verantwortung für ihre Beschwerden und ist ihnen nicht mehr  ausgeliefert.

Literaturverzeichnis:
- Beat Dejung: Triggerpunkt-Therapie: Die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen im Bewegungsapparat mit manueller Triggerpunkt-Therapie
und Dry Needling; 3. Auflage (2009), Verlag Hans Huber
- Roland Gautschi: Manuelle Triggerpunkt-Therapie: Myofasziale Schmerzen und Funktionsstörungen erkennen, verstehen und behandeln
3. Auflage (2010), Verlag Thieme
- Emil Pascarelli, M.D.: Dr. Pascarelli's Complete Guide to Repetitive Strain Injury 2004, Verlag John Wiley & Sons, Inc.
- Christoph Wagner: Hand und Instrument: Musikphysiologische Grundlagen Praktische Konsequenzen; 2005, Verlag Breitkopf & Härtel
- Renate Klöppel: Das Gesundheitsbuch für Musiker: Anatomie, berufsspezifische Erkrankungen, Prävention und Therapie; 2. Auflage (2003), Verlag Gustav Bosse
 

 
Halle 9.0 C+D
15:15 – 16:30

Freie Mitteilungen II

Chairpersons: Barbara Balmelli, Lausanne/Astrid Lehmann, St. Gallen
FM63
EPL genäht und jetzt? Umgang mit unterschiedlichen Nachbehandlungsschemen in der ambulanten Praxis
E. Marthaler (Biel/Bienne)
Details
 
FM64
«Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit» -afrikanisches Sprichwort-
C. Struchen1, P. Kammermann2, A. Gisi3 (1Luzern ; 2Bern ; 3Zürich)
Details
 
FM65
Ergotherapeutische Behandlungen nach Extensorenverletzungen bei Kinder und Jugendlichen
S. Kouyaté (Basel)
Details
 
FM66
Rehabilitation protocol on the early stages of rigidity of the interphalangean proximal joint
S. Pagella1, P. Pasta-Valli1 (1Mendrisio)
Details
 
16:30 – 17:00

Kaffeepause

Halle 9.0 C+D
17:00 – 18:30

Mitgliederversammlung

Traktanden SGHR-Mitgliederversammlung

Lokremise, Kunstzone
19:30 – 23:30

Gemeinsamer Festabend

 
Sessions SGH
 
Sessions SGHR
 
Joint Session
 
Mittags-Symposien oder gesponserte Sessions